Erklärung zur Barrierefreiheit

Stand: 21. September 2026. aware-horizon möchte Informationen für möglichst viele Menschen zugänglich machen.

Diese Erklärung beschreibt den aktuellen Stand der Umsetzung sowie die Wege, über die Nutzerinnen und Nutzer Barrieren melden können. Sie bezieht sich auf alle unter aware-horizon.space veröffentlichten Seiten, einschließlich Ratgeberartikeln, Übersichten, Glossareinträgen und Formularen. Verantwortlich für die technische und redaktionelle Umsetzung ist aware-horizon, Goethestraße 23, 20095 Hamburg. Die Erklärung wird im Rahmen des redaktionellen Prüfzyklus regelmäßig aktualisiert, wenn sich Struktur oder Technik der Website ändern.

1. Unser Anspruch

Wir orientieren uns an den Grundsätzen wahrnehmbarer, bedienbarer, verständlicher und robuster Inhalte. Dazu gehören klare Überschriften, ausreichende Kontraste und eine nachvollziehbare Navigation. Die technische Umsetzung wird bei redaktionellen Änderungen mitgeprüft. Vollständige Barrierefreiheit kann im Einzelfall von Browser, assistiver Technologie und Inhalt abhängen.

Als Orientierung dienen die vier Prinzipien der Web Content Accessibility Guidelines (WCAG) in der jeweils aktuellen Fassung, ohne dass hierdurch eine förmliche Konformitätserklärung für eine bestimmte Stufe abgegeben wird. Neue Beiträge werden vor Veröffentlichung auf grundlegende Kriterien wie Überschriftenstruktur, Linktexte und Bildbeschreibungen geprüft. Bestehende ältere Beiträge werden im Rahmen turnusmäßiger redaktioneller Überarbeitungen sukzessive an diesen Anspruch angepasst, wobei die vollständige Überarbeitung des gesamten Archivs mehrere Monate in Anspruch nehmen kann. Wo technische Grenzen bestehen, etwa bei eingebetteten Inhalten Dritter, wird dies nach Möglichkeit kenntlich gemacht.

2. Struktur

Die Seiten verwenden semantische Überschriften, Listen, Tabellen und Links mit beschreibenden Zielen. Bilder erhalten alternative Texte, wenn sie für das Verständnis relevant sind. Rechtliche Seiten sind textorientiert aufgebaut. Lange Beiträge werden durch Zwischenüberschriften und Absätze gegliedert.

Eine konsistente Hierarchie von Überschriften – eine H1 pro Seite, gefolgt von H2 für Hauptabschnitte – soll es ermöglichen, Inhalte auch über eine Sprungnavigation assistiver Technologien zu erschließen. Linktexte wie „Redaktion kontaktieren“ oder „Zur Übersicht“ sind bewusst beschreibend formuliert und vermeiden allgemeine Formulierungen wie „hier klicken“, damit ihr Ziel auch ohne umgebenden Kontext verständlich ist. Tabellen, etwa auf Übersichtsseiten zu Regionen oder Branchen, erhalten Kopfzeilen, die von assistiven Technologien als solche erkannt werden können. Formularfelder auf der Kontaktseite sind mit sichtbaren, zugeordneten Beschriftungen versehen, damit sie auch bei Nutzung eines Screenreaders eindeutig zuordenbar bleiben.

3. Tastatur und mobile Geräte

Navigation und Formulare sollen per Tastatur erreichbar sein. Das Menü passt sich kleineren Bildschirmen an und nutzt eine sichtbare Bedienfläche. Nutzerinnen und Nutzer können die Zoomfunktion ihres Browsers verwenden. Bei Problemen mit Fokus oder Bedienreihenfolge freuen wir uns über einen konkreten Hinweis.

Interaktive Elemente wie das mobile Menü, Links und das Kontaktformular sollen sich in einer logischen, der visuellen Anordnung entsprechenden Reihenfolge per Tabulatortaste ansteuern lassen. Fokussierte Elemente sind durch eine sichtbare Umrandung erkennbar, damit die aktuelle Position auch ohne Maus nachvollziehbar bleibt. Auf mobilen Geräten wird die Navigation als Burger-Menü mit ausreichend großer Bedienfläche dargestellt, um versehentliches Antippen benachbarter Elemente zu vermeiden. Eine Browser-Zoomstufe von bis zu 200 Prozent soll die Lesbarkeit nicht beeinträchtigen; sollte dies bei einzelnen Elementen nicht der Fall sein, bitten wir um eine Meldung mit Angabe der betroffenen Seite und des verwendeten Geräts.

4. Kontrast und Sprache

Text- und Hintergrundfarben werden mit einem klaren Kontrast eingesetzt. Die redaktionelle Hauptsprache ist Deutsch. Fachbegriffe werden möglichst erklärt oder im Glossar eingeordnet. Bewegte oder automatisch wechselnde Inhalte sind nicht Bestandteil des Grundaufbaus.

Die verwendete Farbpalette wurde so gewählt, dass Fließtext und Überschriften einen deutlichen Helligkeitsunterschied zum jeweiligen Hintergrund aufweisen, orientiert an den Kontrastanforderungen der WCAG für normalen und großen Text. Fachbegriffe aus dem Arbeitsrecht oder der Personalpraxis, etwa „Aufhebungsvertrag“ oder „Probezeit“, werden bei erster Verwendung in einem Beitrag kurz erläutert oder mit einem Verweis auf das Glossar versehen. Da bewegte Bildelemente, automatisch startende Videos oder blinkende Hervorhebungen bewusst nicht eingesetzt werden, entstehen keine zusätzlichen Ablenkungs- oder Anfallsrisiken durch automatisierte visuelle Effekte. Die durchgängige Verwendung der deutschen Sprache soll zudem die Verständlichkeit für die Zielgruppe in Deutschland unterstützen.

5. Nicht barrierefreie Bereiche

Einzelne externe Dokumente oder verlinkte Dienste können nicht vollständig durch uns kontrolliert werden. Historische Inhalte können ältere Strukturen enthalten. Wir priorisieren Korrekturen nach ihrer Auswirkung auf den Zugang. Ein Hinweis sollte die URL und die konkrete Barriere beschreiben.

Dies betrifft insbesondere Verweise auf externe Behördenformulare, tarifvertragliche Dokumente oder Statistiken Dritter, deren barrierefreie Gestaltung außerhalb unseres Einflussbereichs liegt. Bei redaktionellen Inhalten, die vor einer strukturellen Überarbeitung der Website entstanden sind, kann die Gliederung in Einzelfällen noch nicht vollständig dem aktuellen Anspruch entsprechen. Meldungen werden nach ihrer praktischen Auswirkung priorisiert: Barrieren, die den Zugang zu zentralen Inhalten wie dem Kontaktformular oder rechtlich relevanten Seiten vollständig verhindern, werden vorrangig vor kleineren gestalterischen Abweichungen bearbeitet. Eine hilfreiche Meldung enthält die betroffene Internetadresse, eine kurze Beschreibung der Barriere und, falls bekannt, die verwendete assistive Technologie.

6. Kontakt und Rückmeldung

Rückmeldungen zu Barrieren auf dieser Website nehmen wir über das Kontaktformular sowie telefonisch unter +49 (40) 7235 8190 entgegen. Bitte beschreiben Sie die betroffene Seite und die konkrete Schwierigkeit möglichst genau, damit wir das Anliegen zügig nachvollziehen können.

Eingehende Meldungen werden von der Redaktion gesichtet und in der Regel innerhalb von zehn Werktagen inhaltlich beantwortet; bei technisch komplexeren Anpassungen kann die vollständige Umsetzung länger dauern, worüber wir nach Möglichkeit informieren. Sofern eine gemeldete Barriere nicht kurzfristig behoben werden kann, teilen wir eine Einschätzung zum weiteren Vorgehen und, soweit möglich, eine alternative Zugangsmöglichkeit zu der betroffenen Information mit. Diese Erklärung zur Barrierefreiheit wird mindestens einmal jährlich sowie nach wesentlichen strukturellen Änderungen der Website überprüft und mit einem neuen Stand versehen. Frühere Fassungen werden durch die jeweils aktuelle ersetzt; Rückfragen dazu beantwortet die Redaktion über die genannten Kontaktwege.